Stromausfall: Ist Sachsen vorbereitet?
Bild: Johannes Ross (via unsplash.com / Chris Lässig SLT)
Ausnahmezustand: Großflächiger Stromausfall im Süden der Bundeshauptstadt mitten im Winter, 45.000 Haushalte und 2000 Betriebe sind betroffen!
Der Grund? Laut Behörden ist eine linksextremistische Ökogruppe für diesen Anschlag auf die kritische Infrastruktur Berlins verantwortlich.
Eine Ausnahme? Seit 2011 begeht die sogenannte "Vulkangruppe" immer wieder Anschläge, 2024 wurde die Produktion im Tesla-Werk in Brandenburg infolge eines Brandanschlages tagelang gestoppt, auch hier waren zehntausende Bürger vom Stromausfall betroffen.
Und der Freistaat? Laut Innenminister Schuster sei man gut aufgestellt, dennoch würde man Risikoanalysen vornehmen. Im Bericht der »Sächsischen Zeitung« geben Strombetreiber an, dass man auf Notsituationen vorbereitet sei, um ungeplanten Ausfällen entsprechend zu begegnen.
Gleichwohl betont Schuster, dass es Tätern, die über eine derartige kriminelle Energie verfügten, immer einen Weg finden würden, um solche Anschläge zu begehen. Das BSW Sachsen verlangt eine lückenlose Aufklärung der Tat und daraus folgende politische Konsequenzen.
Dazu zählen der wirksame Schutz kritischer Infrastrukturen, belastbare Krisen- und Notfallpläne sowie ein politischer Kurswechsel, der die öffentliche Daseinsvorsorge wieder als gemeinschaftliche Aufgabe versteht.
Soziale oder politische Anliegen sind unglaubwürdig, wenn sie auf Kosten der Bevölkerung durchgesetzt werden! Unser Maßstab ist eine Politik, die Sicherheit und Versorgung gewährleistet, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und Gewalt eindeutig verurteilt.

