Zum Gespräch beim AKHD
Gestern Vormittag hatte mich der Ambulante Kinderhospizdienst Dresden (AKHD) zum Kennenlerngespräch in das Büro in der Nicolaistraße eingeladen.
Und ich muss zugeben, dass ich im Fahrstuhl auf dem Weg nach oben zunächst ein etwas mulmiges Gefühl hatte: Kinderhospizarbeit? Ein sehr emotionales, ernstes Thema, das in der Öffentlichkeit (leider) kaum präsent ist. Was würde mich hier erwarten?
Susanne Wetzel (Koordinatorin) und Annette Lindackers (Öffentlichkeitsarbeit) empfingen mich sogleich überaus freundlich, und bei Kaffee und frühlinghaftem Wetter wurden jedwede Missverständnisse aus der Welt geschafft.
Der AKHD koordiniert allem voran die Einsätze der ehrenamtlichen Mitarbeiter und kümmert sich um alle Belange, die es für die Kinderhospizarbeit braucht. Darüberhinaus laufen hier die Planung von Veranstaltungen und die Öffentlichkeitsarbeit zusammen.
Das Gespräch mit Frau Wetzel und Frau Lindackers hat mir gezeigt: Im Fokus der Kinderhospizarbeit steht nicht allein der Tod, sondern das Leben – jeden Tag, bis zum letzten Tag. Und häufig darüber hinausgehend. Ehrenamtliche Helfer gehen in die Familien, um zu unterstützen, um Freiräume zu schaffen, um dem betroffenen Kind wie den Eltern und Geschwistern ein wenig Abwechslung im Alltag zu ermöglichen. Sei es ein Kinobesuch, ein ausgiebiger Spaziergang, Hilfe im Haushalt; gefühlt Kleinigkeiten, die im richtigen Moment die ganze Welt bedeuten können.
Im Verlaufe des Gesprächs stieß Lars Rohwer hinzu, er sitzt für die CDU/CSU im Bundestag und setzt sich ebenso für die Belange der Kinderhospizarbeit ein.
Herzlichen Dank an die AKHD für das interessante wie eindrucksvolle Gespräch!

