Die Brandmauer intensiviert sich

Sachsen: Grüne wollen der CDU verbieten, AfDlern im Landtag »Guten Tag« zu sagen

Jetzt macht eine 5-Prozent-Partei der Regierung Ansagen im Umgang mit einer 30-Prozent-Partei.

Im Zuge der Verhandlungen zum Doppelhaushalt treten bedenkliche Positionen zu Tage: Laut der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung fordern Vertreter der Grünenfraktion im Sächsischen Landtag – neben 300 Millionen Nachbesserungen im Haushalt – ein »komplettes Kontaktverbot« etwa auf Landtagsfluren. Selbst ein einfaches »Guten Morgen« oder »Guten Tag« soll CDU-Angehörigen verboten werden.

Dass die Grünen einen besonderen Brandmauer-Fanatismus pflegen, ist hinlänglich bekannt. Wir erinnern uns, als die AfD einem Antrag der Grünen zur Entlastung kleiner Schlachtbetriebe vor einigen Monaten zustimmte, daraufhin Panik bei den Grünen ausbrach und man anschließend etwa auf das BSW medial eingeschlagen wurde.

Dass nun aber selbst simpelste Formen des demokratischen Umgangs miteinander bei Haushaltsverhandlungen zur Disposition gestellt werden, zeigt eigentlich nur, wessen Geistes Kind die Grünenfraktion im Sächsischen Landtag ist.

Denn egal wie sehr man die Position des politischen Gegners ablehnt, ein »Hallo«, ein »Guten Tag«, ein »Schönen Abend« sollte drin sein.

Wir sehen: Die Brandmauer schadet allen, die sich dahinter verkriechen. Sie entstellt die Antidemokraten zur Kenntlichkeit, sie hebt das Schlechteste in den Menschen hervor.

Was kommt als Nächstes?⁩

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