Demo gegen Kürzungen!

Therapeuten und Patienten ging in Chemnitz am Samstag auf die Straße. Wofür sie protestieren: Die geplanten Honorarkürzungen in der ambulanten Psychotherapie müssen gestoppt werden.

Unser Landesvorstandsmitglied Sven Quilitzsch (auf X: @QuilitzschSven) aus Zwickau hat vor Ort gesprochen. Er ist Psychotherapeut, der die Auswirkungen dieser Entscheidung täglich erlebt.

Seine Botschaft ist klar:

»Der Bedarf an Therapieplätzen wächst. Doch statt die Versorgung zu stärken, wird gekürzt. Das ist inakzeptabel!«

Psychische Erkrankungen sind heute der dritthäufigste Grund für krankheitsbedingte Fehltage am Arbeitsplatz. Die Kürzungen der Honorare in der psychotherapeutischen Versorgung sind also nicht nur ungerecht sondern obendrein volkswirtschaftlich unsinnig.

Bereits heute warten viele Menschen monatelang auf Hilfe, finden keinen Therapieplatz.

Als Landesvorsitzender des BSW Sachsen war ich vor Ort auf dem Neumarkt, habe Sven unterstützt und mir selbst ein Bild von der Situation gemacht.

Es stellt sich die Frage: Was, wenn die Kürzungen durchgesetzt werden sollte?

👉 längere Wartezeiten

👉 steigender Druck auf Behandelnde

👉 weniger Verlässlichkeit für Patienten

Wir als BSW Sachsen sagen:

Psychische Gesundheit darf kein Sparposten sein.

Der Bedarf steigt: Wer hier kürzt, verschärft die Krise weiter.

Wir stehen an der Seite der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, und vor allem der Patientinnen und Patienten.

Diese Kürzungen müssen gestoppt werden.

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