Tag der Kinderhospizarbeit
Bild: Johannes Ross (via unsplash.com)
Es gibt kaum ein größeres Unglück, als wenn Eltern ihr Kind verlieren. Daher scheint es kein Zufall zu sein, dass es kein Wort gibt für Eltern, die einen Kindstod erfahren mussten.
Seit mehr als 20 Jahren hat es sich der Deutsche Kinderhospizverein (DKHV e.V.) zur Aufgabe gemacht, der Tabuisierung des aufwühlenden Themas »Tod und Sterben von jungen Menschen« entgegenzuarbeiten. Insofern stehen der heutige bundesweite »Tag der Kinderhospizarbeit« und das grüne Band als Symbol für Hoffnung und Solidarität für betroffene Familien.
Schwererkrankte Kinder und Jugendliche und ihre Familien dürfen in unserer Gesellschaft nicht ungesehen sein, sondern müssen jede verfügbare Unterstützung auf ihrem Weg erhalten. Ausgebildete, ehrenamtliche Helfer der Kinder-und Jugendhospizdienste bieten die Möglichkeit, erkrankte Kinder oder Geschwister zu besuchen und schenken Zeit zum Spielen, Zuhören oder für Ausflüge. Es ist ein kostenloses Angebot, das auch den Eltern die Chance für ein wenig Freiraum im Alltag bietet.
Es fällt mir schwer, für diese selbstlose Arbeit die angemessenen Worte zu finden. Menschen, die es sich zur Aufgabe machen, Familien in der schwersten Zeit zu begleiten, verdienen die höchste nur denkbare Anerkennung und den größten gesellschaftlichen Respekt. Daher möchte ich mich aus tiefstem Herzen bei allen ehrenamtlichen Helfern der Kinder- und Jugendhospizarbeit bedanken.
Dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Dresden (AKHD) gratuliere ich zum 20-jährigen Bestehen und wünsche allen Mitarbeitern und Ehrenamtlern weiterhin viel Kraft, Motivation und Hingabe für diese unendlich wichtige Arbeit.

