Ein weiterer Tiefpunkt …

Bild: Johannes Ross (via unsplash.com)

188.000 Firmenschließungen in 2025 – höchster Stand seit 20 Jahren. Und mittendrin: der Freistaat Sachsen?

Rund 6 Prozent aller sächsischen Unternehmen, die 2024 noch bestanden, sind vom Markt verschwunden. Damit liegt der Freistaat unter den Bundesländern mit der höchsten Schließungsrate – noch vor Berlin und Brandenburg.

Dabei sind gerade einmal 13 Prozent dieser Schließungen Insolvenzen. Der Rest: stille Kapitulation. Betriebe, die aufgeben, weil sich Arbeit hierzulande nicht mehr lohnt...

Besonders bitter: Bundesweit schlossen 5.500 Arztpraxen, ein Plus von 23 Prozent. In einer alternden Gesellschaft baut sich die medizinische Versorgung ab, während CDU und SPD in Dresden und Berlin von "Fachkräftesicherung" salbadern. Den Osten trifft diese Krise besonders; Sachsen zahlt den Preis für eine Wirtschaftspolitik, die seit Jahren an der Substanz des Landes frisst und immer mehr Unternehmen das Genick bricht.

Die Botschaft aus Berlin: ein Reförmchen hier, eine Ankündigung da – während Energiekosten, Bürokratie und Kaufkraftverlust die Betriebe erdrücken.

Diese Wirtschaftspolitik lässt den ländlichen Osten seit Jahren im Stich. Sachsen braucht keine Symbolpolitik aus Berlin, wir brauchen echte Entlastung bei Energie, Löhnen und Bürokratie... Bevor weitere tausende Unternehmen verschwinden, bevor zahllose Familiengeschichten vernichtet werden, bevor weitere Tradition in unserem Freistaat unwiederbringlich zerstört wird.

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