26. Weltkrebstag
Bild: Johannes Ross (via unsplash.com)
Der Weltkrebstag findet bereits zum 26. Mal statt und steht diesmal unter dem Motto »Gemeinsam einzigartig«.
Es soll zum Ausdruck gebracht werden, dass Krebspatienten zwar durch ihre medizinische Diagnose miteinander verbunden sind, jedoch hat jeder Patient eine ganz eigene Geschichte, Erfahrungen und Bedürfnisse.
Dies sollte auch in einer entsprechenden medizinischen Versorgung, Nachsorge und psychosozialen Unterstützung berücksichtigt werden.
Besonders die Hürden für Sozialleistungen und die Möglichkeiten neue Therapieformen und Medikamente in Anspruch zu nehmen, sollten für Krebspatienten niedrigschwellig ausgestaltet sein. Doch in der Realität werden die Betroffenen durch immense Bürokratie und langen Bearbeitungszeiten zusätzlich belastet.
Hier muss endlich eine Entbürokratisierung und die Einstellung von mehr Fachpersonal stattfinden. Damit sich Krebspatienten nicht mit der Bürokratie rumschlagen müssen, sondern auf sich und ihre Therapie konzentrieren können. In den letzten Jahren sind die Zahlen der Krebserkrankungen in Sachsen gestiegen.
Während im Jahr 2020 das Krebsregister Sachsen 30.888 Krebsneuerkrankungen dokumentiert hat, waren es im Jahr 2023 bereits 32.704 Krebsneuerkrankungen. Im August 2024 umfasste die Datenbank des Krebsregisters 1.216.708 Krebsfälle von insgesamt 923.106 Patienten (Männer: 467.503, Frauen: 455.59).
Die häufigsten Krebserkrankungen, die bei Männern in Sachsen auftraten, sind Prostatakrebs (ca. 29 %), Lungenkrebs (ca. 10 %) und Dickdarmkrebs (ca. 8 %). Bei Frauen dominierten Brustkrebs (ca. 30 %), Dickdarmkrebs (ca. 8 %) und Lungenkrebs (ca. 7 %). Jeder von uns kann aber dazu beitragen, einer möglichen Krebserkrankung vorzubeugen.
So ist ein gesunder Lebensstil mit mehr Bewegung empfehlenswert, da nur fünf bis zehn Prozent aller Krebserkrankungen auf genetische Ursachen zurückzuführen sind.

